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Lola ist so etwas wie die kleinere deutsche Schwester von Hannah Montana und sollte Mädchen begeistern, auch wenn etwas sehr schnell durch die Handlung gejagt wird. Dafür sind die Traum- und Fantasiewelten rundum gelungen.
Von vier tollen Schauspielern getragene, respektlose und locker-flockig unterhaltende Armeesatire – und auch wenn sich am Ende das überdrehte Sammelsurium an Einzelszenen nie zu einem packenden Film verdichtet: Kultpotenzial springt ins Auge.
Tim Burtons unpersönlicher Fantasiefilm "Alice im Wunderland" ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. Absehbar und deprimierend gleichförmig wird das Ende angesteuert, gefilmt in üblem 3-D.
Nicolas Cage brilliert extravagant in Werner Herzogs irrwitzigem Remake eines Kultkrimis: Drogenwahn, Erlösung und träumende Fische. Cages spezieller Hang zur stummfilmhaften Extravaganz passt perfekt zu Herzogs charakteristischem Irrwitz.
Rob Marshalls mit Spannung erwarteter Film kann nicht an die Qualität von "Chicago" anknüpfen sondern verkommt zur langweiligen Nummernrevue: Es bleibt ein buntes, gut ausgestattetes Starvehikel, dem es jedoch an Wärme, Spannung und mitreißenden Songs mangelt.
Martin Scorseses Romanverfilmung besticht vor allem durch seine unglaubliche atmosphärische Dichte, seine präzisen Stimmungen und die Liebe zum Detail. Der wahre Clou ist aber – in der insgesamt hervorragenden Besetzung – Leonardo DiCaprio.
Ein kampferprobter Held mit rätselhafter Mission vor alptraumhafter Kulisse und stark besetzt bis in die Nebenrollen - eigentlich wären alle Zutaten vorhanden, doch "The Book of Eli" hinterlässt den Eindruck eines mit Sinnfragen verbrämten, mäßigen Action-Westerns.
Mit der Adaption des als unverfilmbar geltenden Romans von Alice Sebold ist Peter Jackson ein ebenso ungewöhnlicher wie beeindruckender Film gelungen - eine schwierige Gratwanderung zwischen Drama und Fantasy, die gänzlich frei von Pathos, Sentimentalität oder Banalität bleibt.
Trotz Konventionalität packt das präzise Spiel, stößt die gesellschaftliche Aktualität auf und berührt die Emotionalität - nicht zuletzt dank der beeindruckenden Darstellerleistungen; die Kitsch-Anflüge sowie die teils überlangen, pathetischen Rugby-Szenen seien Eastwood verziehen.
Die Story ist noch weiter hergeholt und transportiert noch mehr Heile-Welt-Flair als die "High School Musical"-Filme - die Kids wird die arg konstruierte Handlung aber nicht unbedingt stören, kann Regisseur Marzuk doch mit frisch und natürlich aufspielenden Jungdarstellern aufwarten.
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