Percy Jackson - Diebe im Olymp
Im KinoKinostart: 11.02.2010

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Starbesetztes Fantasy-Abenteuer vom Regisseur der ersten beiden "Harry Potter"-Verfilmungen: Für die Adaption der Buchreihe "Percy Jackson", in der ein US-Teenager erfährt, dass er ein Halbgott der griechischen Mythologie ist, konnte Chris Columbus Uma Thurman und Pierce Brosnan gewinnen.
Fantasy, Abenteuer USA/CDN/2010 120 min.
Darsteller: Pierce Brosnan, Uma Thurman, Logan Lerman, Sean Bean, Rosario Dawson, Brandon T. Jackson, Catherine Keener Regie: Chris Columbus


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Eigentlich hätte es ein ganz normaler Schulausflug werden sollen - aber als sich Percys Mathelehrerin in eine rasende Rachegöttin verwandelt und über ihn herfällt, ahnt er, dass hier irgendwas nicht stimmt. In letzter Sekunde gelingt es ihm, sich in das sogenannte "Halbblut-Camp" retten.

Dort wird sein geordnetes Leben ziemlich auf den Kopf gestellt: Nicht nur, dass Percy eine ganz neue Welt der Götter und Halbgötter kennenlernt - er erfährt auch, dass er selbst einer von ihnen ist und besondere Fähigkeiten besitzt. Und die hat der Teenager schon bald dringend nötig.

Ehe er sich's versieht wird Percy nämlich beschuldigt, den Herrscherblitz von Zeus gestohlen zu haben. Gemeinsam mit seinen Freunden Grover, einem Satyr, und Annabeth, einer Tochter der Athene, begibt er sich auf die abenteuerliche Reise nach dem verlorenen Herrscherblitz und dem eigentlichen Dieb…

Fazit: Etwas einfallslose Schnitzeljagd

Mit "Percy Jackson" kommt dieser Tage eine ebenso massen- wie jugendkompatible Abenteuerreise durch die griechische Mythologie in die heimischen Kinos. Dass die Parallelen, die diese neue Fantasy-Reihe zur erfolgreichen "Harry Potter"-Saga aufweist, nicht nur vorhanden, sondern auch erwünscht sind, zeigt sich dabei an der Wahl des Regisseurs: Immerhin wurde mit Chris Columbus jener Filmemacher engagiert, der bereits für die Inszenierung der ersten beiden "Harry Potter"-Teile verantwortlich zeichnete. Im direkten Vergleich mit der Zauberlehrlingssaga zieht "Percy Jackson" jedoch eindeutig den Kürzeren: denn obwohl auch hier eine Bestseller-Romanreihe als Vorlage diente, kann die Filmversion in Sachen Story und Dramaturgie nur bedingt überzeugen. Vor allem die Tatsache, dass die ursprüngliche Handlung stark abgeändert wurde, kommt der Inszenierung nicht unbedingt zugute – denn anstatt eine stimmige Geschichte mit starken und interessanten Charakteren zu erzählen, konzentriert sich der Film auf einen hohen Actionquotienten und das Zurschaustellen möglichst spektakulärer Effekte. Letztere sind zwar ohne Zweifel beeindruckend, und die temporeich inszenierten Kämpfe entbehren nicht eines gewissen Unterhaltungswertes – wirklich mitfiebern kann man aber mangels eines erzählerischen Sogs nicht. Überhaupt wird hier vieles einfach zu schnell und oberflächlich abgehandelt, als dass die abenteuerliche Schnitzeljagd von Percy und seinen Freunden glaubwürdig erscheinen würde; die Sorgfalt, mit der sich die "Harry Potter"-Filme stets dem Aufbau von Spannung, dem Schaffen einer eigenen Atmosphäre und der Einführung ihrer Charaktere widmeten, vermisst man hier jedenfalls. Was bleibt, ist ein kurzweiliger, aber etwas einfallsloser Beginn einer neuen Fantasy-Reihe, der seinem offensichtlichen Vorbild bei Weitem nicht das Wasser reichen kann.
  • Kritiken
"Unterhaltsames Fantasy-Epos"
Zwar gewinnt Chris Columbus mit diesem eher uninspiriert bebilderten Fantasy-Epos sicherlich keinen Preis für Ästhetik - doch die Buchvorlage bietet so viele hübsche Ideen, dass das Abenteuer zu einem unterhaltsamen Crash-Kurs in antiker Mythologie wird.
"Seichtes Samstagabend-Popcorn-Kino"
"Percy Jackson" kommt nur auf den ersten Blick als Hogwarts-Abklatsch daher und setzt deutlich eigene Akzente. Leider kann der Film gegen den Charme der Buchreihe von Joanne K. Rowling trotzdem nicht bestehen: Zu vorhersehbar ist der Fortgang der Handlung, zu wenig spannend die Actionszenen.
"Routiniertes Effekt-Kino von der Stange"
Als Regisseur dieses müden Mythen-Mixes firmiert Chris Columbus. Hier stellt er einmal mehr unter Beweis, dass er zu den überschätzten Handwerkern der Traumfabrik gehört, weil es ihm wieder einmal an (optischen) Einfällen und richtigem Timing mangelt.


Kinos und Spielzeiten
Dieser Film startet am 11.02.2010 in den österreichischen Kinos. Die aktuellen Spielzeiten finden Sie daher ab dem 11.02.2010 auf dieser Seite.
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