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Woher stammt Jennifer Anistons Vater?
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Burke Preston weiß auf alle Fragen eine Antwort - zumindest, wenn man den Millionen von Fans glauben darf, die gierig seine Ratgeberbücher verschlingen oder seine Selbsthilfeseminare besuchen, in der Hoffnung, einen Weg zu finden, mit Trauer und Ängsten umzugehen.
Was Burkes eigene Gefühle angeht, sieht es allerdings ganz anders aus: Er selbst nämlich scheint seinen Ratschlägen nicht zu trauen. Doch dann trifft er auf Eloise, die von den Männern eigentlich genug hat und sich endlich ihren Traum erfüllt, einen Blumenladen zu betreiben.
Zwischen den beiden funkt es gleich - doch wenn die zwei richtigen Menschen zur falschen Zeit zusammentreffen, hat die Liebe dann eine Chance? Eloise und Burke merken bald, dass sie erst mit ihrer Vergangenheit abschließen müssen, um wirklich einen Neuanfang wagen zu können…
Fazit: Formelhafte Liebesgeschichte
Wer sich "Love Happens" angesichts von Besetzung, Filmplakat und Inhaltsangabe als klassische romantische Komödie erwartet hatte, könnte irritiert sein: Denn trotz humoriger Einsprengsel handelt es sich beim Spielfilmdebüt von Brandon Camp in erster Linie um ein Rührstück zum Thema Trauerbewältigung, in dessen Mittelpunkt die Frage nach dem Umgang mit Tod und Verlust steht. Damit zieht sich ein überaus ernster Unterton durch die Geschichte, den man so nicht unbedingt erwartet hätte - grundsätzlich eine durchaus begrüßenswerte Herangehensweise im sonst meist von Oberflächlichkeiten dominierten Genre der Romantic Comedy, die aber leider trotzdem nicht ganz zu überzeugen vermag: Denn so sehr sich Camp auf den ersten Blick gegen die Konventionen des Genres sträubt, so sehr ordnet sich sein Film letztlich dessen Mechanismen unter: Das Grundschema bleibt simpel, Klischees, Sentimentalitäten und eine gute Portion Liebeskitsch werden in bester Hollywood-Manier zu einer rührseligen Mischung aus Romanze, Drama und Komödie vermischt, bei der vor allem die Nebenfiguren als lustige Sidekicks für Auflockerung sorgen. Die Tränendrüse wird besonders gegen Ende hin stark strapaziert, und was Plotentwicklung und Handlungsmotive betrifft, wirkt hier Vieles allzu konstruiert. Der Versuch, den beiden Protagonisten mehr Tiefe zu verleihen als in vergleichbaren Filmen, bleibt damit weitgehend erfolglos - obwohl man mit Aaron Eckhart und Jennifer Aniston durchaus zwei Darsteller mit Talent zum authentischen Schauspiel verpflichten konnte. Ein bisschen mehr Mut und etwas weniger Verlass auf die Mechanismen des Mainstream-Kinos hätte "Love Happens" jedenfalls nicht geschadet; so bleibt Brandon Camps Werk eine recht formelhafte Liebesgeschichte mit symptomatischem Ende: Dass sich im emotionsgeballten Finale alles in Wohlgefallen auflöst, dürfte jedenfalls niemanden mehr überraschen…
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