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Im Kino Kinostart: 05.11.2009
Starbesetztes Remake von "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis: In der spektakulären Neuverfilmung eines Charles Dickens-Klassikers spielt Komödien-Star Jim Carrey sieben Hauptrollen selbst und wird dabei von Charakterdarstellern wie Colin Firth und Gary Oldman unterstützt.
Family USA/2009 96 min.
Darsteller: Jim Carrey, Gary Oldman, Colin Firth, Robin Wright Penn, Bob Hoskins, Daryl Sabara, Fay Masterson Regie: Robert Zemeckis
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Welcher Film mit Matthew McConaughey nimmt deutliche Anleihen an Charles Dickens "A Christmas Carol"?
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London, Ende des 19. Jahrhunderts: Für den alten Ebenezer Scrooge, der seinen Mitmenschen stets habgierig, geizig und voller Kälte entgegentritt, ist selbst Weihnachten nichts als ein Ärgernis. Wie jeden Tag zeigt sich der alte Scrooge auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen.
Doch ausgerechnet an diesem Tag erscheint ihm sein verstorbener Kompagnon Joseph Marley, der früher selbst ein eiskalter Geschäftsmann war und dies nun bitter bereut. Marley, der nun im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlen muss, möchte Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen und erzählt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird.
Tatsächlich erscheinen dem alten Scrooge daraufhin die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht und entführen ihn auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte - doch er muss sein Herz öffnen und seinen Jahre langen Groll ablegen, bevor es zu spät ist…
Fazit: Solide Dickens-Adaption
Charles Dickens "A Christmas Carol" wurde bereits unzählige Male für die große Leinwand adaptiert - mit mal mehr, mal weniger gelungenem Ergebnis. Die aktuelle Version von "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis ließe sich in der Rangliste dieser Verfilmungen nun im guten Mittelfeld einordnen: Optisch reizvoll und sehr kurzweilig präsentiert sich die zeitlose Geschichte über Geiz, Egoismus und Misanthropie, die sich erfreulich eng am Original orientiert und in der vor allem die drei Weihnachtsgeister vorlagengetreu umgesetzt wurden. Was Atmosphäre und Bildsprache betrifft, ist"Disney's Eine Weihnachtsgeschichte" sehr gelungen und wartet mit einigen hübschen Einfällen und beeindruckenden Kamerafahrten auf - allerdings beschränkt sich das visuelle Wow-Erlebnis auf die Szenerie, denn in punkto Figurenanimation sieht die Sache etwas anders aus: Dass Zemeckis nach "Der Polarexpress" und "Die Legende von Beowulf" hier zum dritten Mal auf die "Performance-Capture"-Technologie gesetzt hat, bei der Aufnahmen mit echten Schauspielern in computergenerierte Animationen übertragen werden, sorgt zwar einmal mehr für einen ungewöhnlichen Look, nimmt der Umsetzung aber zugleich viel an emotionaler Spannung und Lebendigkeit - denn die Charaktere wirken in ihren Bewegungsabläufen, ihrer Mimik und Gestik bisweilen seltsam hölzern und unnatürlich. Das ist schade, zumal die darstellerischen Leistungen - oder eben das, was davon übrig geblieben ist - durchaus zu überzeugen vermögen: Jim Carrey spielt seine sieben verschiedenen Rollen mit sichtlicher Begeisterung, und auch die Nebenrollen scheinen passend besetzt. Der Sinn der eingesetzten Technik bleibt daher im Endeffekt etwas fraglich - aber immerhin: Unterm Strich bietet "Disney's eine Weihnachtsgeschichte" temporeiche, kurzweilige und optisch ansprechende Unterhaltung, die mit ihren unerwartet gruseligen Momenten auch für Erwachsene nicht langweilig werden dürfte.
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Trailer in Fullscreen
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Kinos und Spielzeiten Dieser Film startet am 05.11.2009 in den österreichischen Kinos. Die aktuellen Spielzeiten finden Sie daher ab dem 05.11.2009 auf dieser Seite.
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