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Mit welcher seiner Filmpartnerinnen ging Vince Vaughn im Jahr 2006 vorübergehend eine Beziehung ein?
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Warmes, leuchtend blaues Wasser, Palmen, Strand und Sonne: Angelockt vom exotischen Luxus Bora Boras begleiten drei Pärchen ein befreundetes Paar ins tropische Schlaraffenland und Urlaubsressort mit dem bezeichnenden Namen "Eden".
Dass dort allerdings keineswegs nur Erholung, sondern auch ungewollte Eheberatung auf sie wartet, wird ihnen leider erst viel zu spät klar - denn um Geld zu sparen, haben ihre Freunde sie zu einer Gruppenreise in einen Club mit Therapieangebot für Paare überredet.
Die Teilnahme an den Sitzungen der eifrigen Paar-Gurus ist also alles andere als freiwillig; so gibt es anstelle von Jet Ski, Sonnenbad und Cocktails reihenweise Paar-Übungen, Konflikttherapie und Sex-Tipps vom Baum der Erkenntnis - und wer nach Beziehungsproblemen sucht, der findet sie auch…
Fazit: Oberflächlich und witzlos
Eine nicht sonderlich einfallsreiche Geschichte, die aber reichlich Potential für komische Situationen bietet: Rein theoretisch hätte "All Inclusive" eine sympathisch-unterhaltsame Beziehungskomödie werden können. So lässt sich der Filmbeginn denn auch recht viel versprechend an: Schwungvoll und gewitzt werden die Figuren eingeführt, die Hoffnung auf gute Unterhaltung in inhaltlicher und optischer Hinsicht - schließlich lockt der Film mit der Postkartenidylle des Urlaubsparadieses Bora Bora - steigt. Ehe man sich's versieht, werden diese Hoffnungen allerdings zunichte gemacht: denn was folgt, ist eine ziemlich unspannende, witzlose und lieblos zusammengeschusterte Pärchenkomödie, die ihre allzu konstruiert wirkende Geschichte ohne Sinn für Dramaturgie herunterspult. Statt schräg-sympathischer Figuren und Situationskomik bekommt man Stereotypen und Plattitüden serviert, der Versuch, der Handlung mit ein paar ernsten Szenen etwas Tiefgang zu verleihen, scheitert kläglich. Erstaunlich, wie man die komplette Bandbreite an Beziehungsproblemen - von Verlustängsten über erkaltete Gefühle bis hin zu unerfüllten Kinderwünschen - dermaßen oberflächlich abhandeln und aus einem Übermaß an dialoglastigen Szenen keinerlei komisches Potential schlagen kann; der Mehrwert dieser misslungenen Komödie beschränkt sich letztlich auf traumhafte Strandaufnahmen und optisch ansprechende Hauptdarstellerinnen - für einen unterhaltsamen Kinoabend ist das aber definitiv zu wenig, und so wünscht man sich während der knapp zwei Filmstunden nicht nur aufgrund der paradiesischen Insel-Eindrücke auf der Leinwand bisweilen weit weit weg aus dem Kinosaal.
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