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Wie heißt jener prähistorische Abenteuerfilm, den Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich vor seinem Werk "2012" inszenierte?
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2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer - sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus, der am 22. Dezember 2012 endet: Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine äußerst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet.
Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler rund um Adrian Helmsley fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht.
Als Jackson Curtis und seine zwei Kinder eines Tages einen Ausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie zufällig auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost, der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst - doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den Kampf gegen die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss…
Fazit: Ausgesprochen unterhaltsame Effektorgie
Dass in einem Weltuntergangsfilm von Roland Emmerich mit Katastrophen nicht gegeizt wird, ist klar. In welchem Ausmaß diesmal das Effektregister gezogen wird, dürfte aber selbst eingefleischte Actionfans beeindrucken: Ob Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis oder Meteoriteneinschläge - Emmerich hat diesmal alles im Angebot und frönt der maßlosen Übertreibung. Auch wenn diese Katastrophenorgie in ihrer Absurdität bisweilen unfreiwillig komisch ist, dürfte "2012" ein wahres Freudenfest für Freunde des Genres werden: Denn bei allem Größenwahn muss man Emmerich zugute halten, dass es ihm tatsächlich gelingt, mit seinem neuen Werk alles in den Schatten zu stellen, was man an filmischen Apokalypsen bisher geboten bekam - und das trotz einer Spieldauer von 158 Minuten auf durchaus unterhaltsame Weise: Die Effekte sind größtenteils sehr ordentlich, das Tempo ist angemessen flott und selbst der eine oder andere ironische Moment findet in der ansonsten recht dramatischen Geschichte Platz. Dass die Rahmenhandlung um den unfreiwilligen Helden, der eigentlich bloß seine dysfunktionalen Familienbande flicken will, mehr als abgedroschen ist, dass die Dialoge überwiegend Daily Soap-Niveau haben und dass Emmerich auch diesmal nicht ohne eine gute Portion Pathos auskommt, darüber sieht man angesichts des hohen Unterhaltungswerts von "2012" gerne hinweg. Einziger wirklicher Wermutstropfen: Noch immer sind die Heldenfiguren in Emmerichs Werk rein männlich besetzt - auch diesmal verharrt die Damenwelt in Passivität und darf kaum mehr tun, als auf die Errettung der Welt durch das männliche Geschlecht zu warten. Dass sich auch im Jahr 2012 nichts an dieser klassischen Rollenverteilung geändert hat, stößt dann doch etwas bitter auf.
Kritiken
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